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Mittwoch, 20. Februar 2019

Mobiles Hessen 2020: Lob für Hessens Verkehrspolitik

Als Bestätigung der hessischen Verkehrspolitik wertet Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die ADAC-Staubilanz 2018

Als Bestätigung der hessischen Verkehrspolitik wertet Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die ADAC-Staubilanz 2018: „Bundesweit haben die Staus zugenommen, in Hessen sind Staumeldungen und Staustunden dagegen deutlich zurückgegangen – und das trotz weit überdurchschnittlicher Verkehrsbelastung und intensiver Sanierungsarbeiten“, sagte der Minister heute. „Besonders freut mich das Lob für das Verkehrs- und Baustellenmanagement unserer Straßenbaubehörde Hessen Mobil. Die Beschäftigten bekommen viel Zorn von manchen Autofahrern zu spüren, die sich über Baustellen ärgern. Nun attestiert ihnen der ADAC, dass sie auch im bundesweiten Vergleich einen sehr guten Job machen.“

„Die aktuelle Staubilanz ist eine Bestätigung für die gute Arbeit im Baustellen- und Verkehrsmanagement von Hessen Mobil. Wir gehen den richtigen Weg und werden diesen konsequent weiterverfolgen", sagte Gerd Riegelhuth, Vizepräsident von Hessen Mobil. Nach Berechnungen des ADAC gab es 2018 in Hessen 62.816 Staumeldungen (2017: 66.835). Die addierte Staulänge wuchs von 126.385 auf 129.556 Kilometer, die Stauzeit sank dagegen von 37.565 auf 33.744 Stunden. Im Ländervergleich rutschte Hessen vom vierten auf den fünften Platz. Angeführt wird die Staustatistik von Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Alle Stellschrauben für intelligent gesteuerten Verkehr

„Wir werden weiterhin an allen Stellschrauben drehen, um den Verkehr so gut und intelligent wie möglich zu organisieren: Vom Baustellenmanagement über die schnelle Räumung von Unfallstellen bis hin zur temporären Seitenstreifenfreigabe“, sagte Al-Wazir. „Noch nie ist so viel Geld in die hessischen Straßen geflossen wie in den vergangenen Jahren. Dieses Niveau wollen wir halten, und trotzdem den Verkehr so flüssig wie möglich halten. Aber es ist völlig klar: Investitionen ohne Baustellen sind unmöglich."

„Eins muss uns aber auch klar sein: Allein auf der Straße werden wir die Probleme des Straßenverkehrs gerade im Rhein-Main-Gebiet nicht lösen können. Ohne einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr ist die Mobilität nicht zu sichern. Deshalb setzen wir uns ebenfalls massiv für einen Ausbau der Schienenstrecken ein. Nur eine leistungsfähigere Schieneninfrastruktur wird die Situation auf den Autobahnen des Rhein-Main-Gebiets langfristig verbessern.“

Ein völlig staufreies Hessen werde es jedoch nicht geben, sagte der Minister: „Dafür ist das Verkehrsaufkommen auf unseren Autobahnen zu hoch. Überlastungen zu Stoßzeiten werden sich nie ganz vermeiden lassen. Das gleiche gilt für Baustellen, insbesondere bei Brückensanierungen unter Verkehr. So werden etwa die Bauarbeiten an der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden oder an der Bergshäuser Brücke bei Kassel noch einige Zeit zu Verkehrsbehinderungen führen und könnten auch dazu führen, dass die Staubilanz des Jahres 2019 schlechter wird als die des Jahres 2018. Aber diese Investitionen ins bestehende Autobahnnetz sind dringend notwendig, weil viele Brücken schlichtweg in die Jahre gekommen sind.“



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